Werbung I Summend in den Bergen


 

 KRAFT DER BIENEN 

 Summ, summ, summ 



Die Zeit bei den Bienen ist für mich unvergesslich! Zum Ende meines Besuchs habe ich dann noch für dieses Foto den Imkerhut bekommen. 


Von Frühjahr bis Herbst sind sie unterwegs, die kleinen gelb-schwarz gestreiften Zeitgenossen mit Stachel. Bienen sind gerade für das ökologische Gleichgewicht besonders wichtig und somit für uns Menschen. Ohne Bienen findet keine Bestäubung der Blüten statt. Es würden also in kürzester Zeit keine Pflanzen mehr wachsen, die Tiere und der Mensch hätten nichts mehr zum Essen. Bienen sind lebensnotwendig! Man darf sagen, dass GOTT SEI DANK das Bewusstsein und die damit verbundene Wertschätzung Bienen gegenüber gewachsen ist und zum Erhalt dieser jede Menge neuer Lebensraum geschaffen wird. Trotzdem, ich habe das Gefühl, es kann nicht genug sein. Zu lange sind sie in Vergessenheit geraten, musste ihr Lebensraum zum Beispiel unserem weichen. 

Der Honig der Region schmeckt nicht nur köstlich, er ist auch gesund. Gerade für Allergiker steht der Honig aus der Region für eine Art Immunisierung auf Pollen aus der Region. Die Arbeit der Imker und ihrer Bienenvölker ist wertvoll und wichtig.

In Fieberbrunn in Österreich hatte ich die Gelegenheit einen Imker vom Bienenzuchtverein Pillerseetal zu besuchen und war begeistert. Beim ersten Besuch fing es an zu regnen und da die Bienen bei schlechtem Wetter aggressiv werden, so erklärte man mir, kam ich lieber am nächsten Tag wieder. Glücklicher Weise scheinte die Sonnen. Herrlich! Es ging zuerst einen kleinen Bergweg zu Fuß in Richtung Wald und dann stand ich an einer Lichtung und blickte auf zwei Holzhäuser. Das Imker-Ehepaar, Niederwieser Sigi und seine Frau Barbara, sagen von sich selbst, dass sie Hobby-Imker sind. Mit 22 Bienenvölkern empfand ich sie sehr bescheiden.
 

Genuss ist... zu erleben, wie Menschen etwas für andere bewegen. 


Ich kann es sehr schätzen, wenn sich Menschen Zeit nehmen, um einem Einblicke in ihre Arbeit, ihre Welt zu ermöglichen. Barbara und Sigi zeigten mir, wie sie die Königin und ihre Völker züchten.




Von einer Bienenkönigin hatte ich bis jetzt nur gehört und Fotos gesehen. Ich war von der Größe der Königin, die sich merklich von den Arbeiter-Bienen unterscheidet fasziniert. 




Eine große Tafel Bienenwaben. Riecht übrigens sehr gut. Diese Tafeln werden in einem Hängeregal aufgehoben, wenn sie nicht gerade im Einsatz sind. 
 

Jedes Bienenvolk hat seine eigene Königin und ohne sie läuft nichts. Fleißig sind die Bienen in einem Umkreis von 2 - 4 km am Sammeln. Wie ich vor der Einflugschneise zu den Bienenhäusern stand war eine Menge um mich herum los. Nein, Angst hatte ich nicht. Ich war neugierig und voller Respekt, bewegte mich kaum und beobachtete das Flugspiel der fleißigen Bienen. Ich glaube, die Bienen akzeptierten mich, gestochen wurde ich auf jeden Fall nicht. Allerdings möchte ich an der Stelle darauf hinweisen, dass das nicht zum Nachmachen empfohlen wird. 




Ein reges Treiben ist vor der Einflugschneise zu dem jeweiligen Bienenhaus zu beobachten. Das Summen ist laut und was ich interessant fand, dass sich die Bienen nicht in ihrem Zuhause irren. 


Im großen Haus wird genau Buch über Leerungen der Bienenhäuser und Reinigung geführt. Am Ende gilt es natürlich möglichst viel guten Honig zu gewinnen und die Bienenvölker gesund und aktiv unterwegs zu wissen.
 

Impressionen! Impressionen! Impressionen!



Imkerfeeling mit Hut. Vor der Einflugschneise ist viel los. Jede Biene findet in ihr Häuschen. 


Ein Bienenvolk so nah zu sehen fand ich phantastisch. Das Leben der Bienen mit ihrer Königin läuft sehr geordnet ab. 


Im Haus ist alles sehr ordentlich aufgeräumt. Die Hygiene spielt bei 22 Bienenvölker auch eine Rolle. Auf der Tafel studiere ich die Notizen.

 

Genuss ist... seine Region zu schmecken!

 

Von der Arbeit von Barbara und Sigi war ich so fasziniert, dass ich am liebsten direkt Zuhause Bienenkörbe aufgestellt hätte. Allerdings übernimmt man mit der Imkerei eine große Verantwortung, denn hier gilt es täglich etwas zu tun. Das Know-how, die Zeit sind nicht zu unterschätzen. Esse ich heute Honig, so kaufe ich ihn am liebsten auf dem Markt oder direkt beim Imker im Ort. Bei einer meiner Kräuterwanderungen habe ich gelernt, dass man aus einem regionalen Honig einen Immunhonig herstellen kann, indem man einige entgiftende Kräuter und Blüten (natürlich essbar!), die vorher gewaschen und trocken getupft werden, zugibt. Die Kräuter und Blüten bleiben dann einfach im Honig. Schmeckt köstlich, trägt zur Entgiftung bei und stärkt die Abwehr noch intensiver.

Jeder von uns kann seinen Beitrag zur Vermeidung des Sterbens von Wildbienen beitragen. Ich habe einen Teil im Garten zur wilden Wiese erklärt und sorge so für jede Menge köstliche Blüten für die Bienen und natürlich kaufe ich Honig beim Imker der Region.


Vielen Dank für die Einladung vom Tourismusverband Pillerseetal, der mir den Kontakt zu den Imkern gemacht hat. Dies hatte allerdings keinen Einfluss auf meine Berichterstattung.



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