Werbung I unbezahlt I Zu Tisch mit Schweizer & Büttner



 SCHWEIZER & BÜTTNER 

 Zwei interessante KüchenRocker – eine Küchenstory 


KüchenRock in der Jochen Schweizer Arena mit Sven Büttner (links), Jochen Schweizer und Danielle Fußstetter (www.kuechenrock.de).


Das war eine große Freude Jochen Schweizer wieder in seiner Arena in Taufkirchen bei München zu treffen. Das letzte Mal hatten wir uns zur Eröffnung dort getroffen. Dieses Mal freute ich mich auf eine exklusives Küchenstory à la KüchenRock, bei der ich stets verschiedene Menschen zum Talk und Kochen treffe. Wie es zu dem Treffen kam? Kurze Anfrage in seinem Büro und ich bekam postwendend eine Antwort. Was für ein Glück! Zwei interessante KüchenRocker auf einen Streich: Jochen Schweizer und sein Küchenchef Sven Büttner. 

Vorfahren, rein in die Halle, ein herzliches HALLO und zum Start ein kurzes Vorgespräch. Auf Jochen zu treffen ist immer besonderes, denn seine natürliche, aufgeschlossene und bodenständige Art sorgt für eine unkomplizierte Atmosphäre. Dabei ist seine Professionalität stets spürbar. Sein Leben ist ein pures Erlebnis. Er könnte mit seinem „Erlebten“ ganze Bibliotheken füllen. Seine Liebe zum Erleben gibt er weiter. DANKE! Seit Jahrzehnten steckt Jochen Schweizer Menschen positiv mit Abenteuern an. "Erinnerungen sind ein hohes Gut", sagt er. Stimmt! 



Kurzer Austausch zur Vorbereitung der Küchenstory im Restaurant Schweizer`s Kitchen, dem beliebten Treffpunkt in Taufkirchen.


Bei einem der letzten Events hier ist mir die exzellente Küche aufgefallen. Natürlich wollte ich direkt zu Beginn unseres Interviews von Jochen Schweizer wissen, warum für ihn die Küche das Herz der Arena bildet. Ich mußte nicht lang auf die Antwort warten. Er selbst isst sehr gern und das sehr gut und oft. Kein Wunder! Wer viel Sport treibt verbrennt jede Menge Kalorien und braucht Energie. Für ihn steht dabei nicht die Sterneküche im Vordergrund. Nein, eine ehrliche, bodenständige Küche, in der mit Zutaten von bester Qualität gekocht wird, das ist ihm für die Sportler und anderen Gästen wichtig. 

Im Restaurant "Schweizer’s Kitchen" zeichnet sich seit Herbst 2018 Sven Büttner für den KüchenRock verantwortlich. Er ist vielen vom Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München und Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg bekannt. Jetzt lässt er seiner Kreativität in Taufkirchen freien Lauf. Sven Büttners Ziel ist es, Fooderlebnisse auf hohem Niveau mit einer bodenständigen Küche zu kreieren. Das passt konzeptionell zu den Vorstellungen von Schweizer, dachte ich für mich. Büttner verriet mir, dass ihn Jochen Schweizer anrief und fragte, ob er sich noch einmal auf ein Abenteuer einlassen würde. Sven Büttner kam raus zur Arena, sah sich alles an, führte das Gespräch mit Jochen und hatte Lust auf das Abenteuer in Taufkirchen. Neben der Personalverantwortung zeichnet er sich für die konzeptionelle Ausrichtung verantwortlich und verriet mir, dass ich in Kürze mehr zum Ausbau des Bereichs Food-Event erfahren werde. Ich war auf den KüchenRock von "Schweizer & Büttner", klingt wie eine erfolgreiche Serie im Vorabendprogramm, gespannt.


 Was kochst du am liebsten?  

Jochen Schweizer: Am liebsten koche ich "Kabeljau – Norske Torske á la Sauce Méditerranée“. Den Fisch fange ich im Fjord vor meinem Haus in Norwegen selber und bereite ihn fangfrisch zu. Dazu reiche ich frisches Gemüse der Saison nach mediterraner Art. 

Und nach dem Stichwort "Kabeljau – Norske Torske á la Sauce Méditerranée" stehen wir eine Minute später zusammen mit Sven Büttner in der Küche, um das Lieblingsgericht von Jochen zusammen zu kochen. Sven Büttner verrät mir direkt, dass er das Gericht bis jetzt noch nicht zubereitet hat, ihm Jochen allerdings das Rezept verraten hat. Die Zutaten standen entsprechend bereit, wir suchten uns eine passende Kochschürze und dann wurde der Knoblauch und die Zwiebeln geschält, der Knoblauch in feine Scheiben, die Zwiebeln und Tomaten in Würfel geschnitten. 

Einer der großen Schweizer Söhne kam in der Küche vorbei und lachte, wie er die Zutaten auf der Theke entdeckte. Beide klärten mich auf, dass es dieses Gericht früher, im Wechsel mit selbstgemachten Fischstäbchen, beinahe täglich gab, wenn sie mit ihrem Vater allein unterwegs waren. Insgeheim freute ich mich nun dieses Gericht, das jede Menge Familienwürze trägt, mit dem Meister der Erlebnisse zubereiten und später essen zu dürfen. Verrückt war das Gefühl hierbei von einem so ausgezeichneten Koch wie Sven Büttner unterstützt zu werden. Ich liebe KüchenRock!

Wenn man in der Küche gemeinsam schält, bei Zwiebeln Tränen vergießt, ab und an nascht und aufmerksam darauf achtet, dass nichts anbrennt, dann macht sich schnell ein willkommener Teamgeist breit. Ganz ehrlich, ich hätte noch Tage mit meinen Kollegen "Schweizer & Büttner" die Küchenschürze geteilt. Spaß beiseite! Die Stimmung war ausgelassen und ich hatte genug Fragen im Kopf.



 Gesunde Ernährung – wie wichtig ist sie für dich?  

Jochen Schweizer: Gesunde und ausgewogene Ernährung hat einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich versuche weitgehend auf Zucker und Alkohol zu verzichten und mich von regionalen und saisonalen Produkten zu ernähren. 

 Lieblingsgericht? 

Jochen Schweizer: Mein Lieblingsgericht ist ein saftig gebratenes T-Bone Steak oder Steinbuttfilet mit Gemüsebeilage und Salat. Natürlich gibt’s das auch in meinem eigenen Restaurant hier. Dazu habe ich eigens einen Dry-Age Schrank aufgebaut, um meinen Gästen das beste Steak der Stadt bieten zu können. 



Konzentriert und in Ruhe ist Jochen Schweizer in der Küche bei der Sache. Jeden einzelnen Schritt erklärt er uns und dabei nascht er stets gern. 


Während Jochen uns erklärt, was wie zubereitet wird, lädt er uns durch seine Erzählungen immer wieder nach Norwegen ein. Verrückt, für Momente hatte ich sogar das Gefühl in der Holzhütte zu stehen. Was Schweizer tut, das lebt er und wenn er erzählt, dann ist man mitten drin im Geschehen. 


 Gibt es etwas, was du überhaupt nicht isst?  

Jochen Schweizer: Ich versuche industriell produzierte Nahrungsmittel zu vermeiden.  

 Was bedeutet „Achtsamkeit“ beim Kochen und Essen für dich? 

Jochen Schweizer: Achtsamkeit bedeutet für mich auf meinen Körper zu hören, mir Zeit für meine Mahlzeiten zu nehmen und diese bewusst zu essen. 

 Wie sieht der gesunde Start in den Tag von dir aus?  

Jochen Schweizer: Der Schlüssel zu einem gesunden Start in den Tag liegt in einer Mischung aus der richtigen Ernährung und Bewegung. Ich starte meistens mit einer Asana-Folge im Yogahaus in meinem Garten oder einer Surfsession auf der stehenden Welle in der Arena. Nach dem Sport gibt es ein ausgewogenes Frühstück. Am liebsten kombiniere ich Superfruits wie Aronia, Acai oder Goji mit Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Amaranth und Chia-Samen zu meinem ganz persönlichen Power-Müsli. 


Es geht weiter mit dem Lieblingsgericht...
... Die Zwiebeln kommen mit dem Knoblach in eine große Pfanne und werden in Olivenöl angebraten. Wir geben die Tomaten und etwas Tomatenmark dazu. Alles zusammen wird kurz erhitzt und dann legen wir die Kabeljau-Stücke in die Tomatensauce. Jedes Stück Fisch wird von der Sauce umhüllt und zieht so lange, bis der Kabeljau durch ist. Zum Schluß kommen aufgeschnittene Oliven und jede menge frisch gezupfte Blätter Basilikum drüber. Serviert wird "Kabeljau – Norske Torske á la Sauce Méditerranée“ in der Pfanne, wie in der Hütte von Schweizer in Norwegen. 




Naschen ist natürlich erlaubt! Es gibt Menschen, die naschen so viel, dass man immer eine Portion mehr bei der Vorbereitung einkalkuliert. :)


 Welches Konzept sorgt in Zukunft für Fooderlebnisse?  

Sven Büttner: Wir bieten für die unterschiedlichsten Anlässe eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen und Getränken. Vom reichhaltigen Frühstücksbuffet am Wochenende, über unseren täglich wechselnden Business-Lunch, bis hin zu gehobenen Candle Light Dinnern. Dabei spielen kreative Saisonalität, hohe Qualität und die Neuinterpretation von Klassikern eine prägende Rolle. Es ist mir wichtig, mit einem geradlinigen und ehrlichen Kochstil, der sich am Bedürfnis des Gasts orientiert, mit hochwertigen und saisonalen Produkten das Essen in zum Erlebnis zu machen.

 Was essen Sie privat am liebsten? 

Sven Büttner: Persönlich bin ich ein Wirtshaus-Fan und mag die ehrliche, bodenständige Küche.  


"Schweizer & Büttner" mit KüchenRock im Einsatz: Am Ende waren wir drei über den gelungenen KüchenRock glücklich und es ging ins Restaurant.


Jochen war es wichtig, dass das Gericht "Kabeljau – Norske Torske á la Sauce Méditerranée“ nicht portioniert auf Teller kommt. Er wollte die Pfanne auf dem Holzbrett in der Mitte des Tischs stehen haben, eben wie Zuhause. Mit dem großen Löffel sollte sich so viel und oft nehmen können, wie er wollte. Herrlich! Übrigens, es kam immer wieder jemand vorbei, setzte sich dazu und probierte. Was kann ich schreiben...? Es schmeckte grandios! Der Kabeljau harmoniert perfekt mit der Tomatensauce und geschmacklich sind die Aromen gut zu differenzieren. 





Jochen erzählte vom Fischfang mit seinen Söhnen, bei dem die Jungs viel zu viel gefangen hatten und er Tage lang Fisch zubereitete. Lachte und verriet uns, dass im Grunde jeder Urlaub in seinem Leben für ein Abenteuer steht. Eine Pauschalreise hat er nur einmal gebucht und direkt am ersten Tag für sich und seine Familie zum Abenteuerurlaub umgestaltet. Das ist schon wirklich faszinierend, dass er sein Ding seit so vielen Jahrzehnten so durchzieht, wie er es für gut hält. 





WIR WAREN UNS EINIG: Das Lieblingsgericht von Jochen war gelungen, der gemeinsame KüchenRock auch und die Küchenstory somit ebenfalls. Wir stießen mit Wasser an und beschlossen, dass in Zukunft ein weiteres Gericht auf die Karte kommt. Ratet mal welches! Richtig, "Kabeljau – Norske Torske á la Sauce Méditerranée“.


 Food für die Seele. Wie wichtig ist das Gesamtkonzept für dich?  

Jochen Schweizer: Wie beim Sport ist auch bei der Ernährung Variabilität wichtig. Ich bin kein Asket und breche die mir selbst auferlegten Ernährungsregeln ganz bewusst bei entsprechenden Gelegenheiten. 80 Prozent Fulfillment bekomme ich aber hin. Ich esse viel zu gerne auch traditionelle Gerichte, wie Gulasch mit Blaukraut, dann jedoch ohne Nudeln oder Knödel, oder ich erlaube mir ein Glas Wein.
Natürlich steht Yoga und Meditation bei mir ebenfalls für Food für die Seele. Eine Weisheit des Dalai Lama besagt: „Spend some time alone every day“und danach lebe ich. Sei es beim Kayaking oder beim Yoga in meinem Japanhaus. Zudem plane ich bewusst gesetzte Auszeiten ein, aus denen ich immer wieder Kraft schöpfe. 


Jochen ist viel in der Natur, das zu jeder Jahreszeit. Ist er in Norwegen in seiner Hütte, so angelt und kocht er gern für seine große Familie. Schmeckt es, so darf es ein Teller mehr sein. Das Bodenständige liebt und lebt er und er nimmt sich für das, was er macht Zeit. Sieht man ihn so an, dann hat man das Gefühl, dass er ein Energiebündel ist und für gesunde Power steht.


 Deine drei wichtigsten Ernährungs-Tipps. 

Jochen Schweizer: In der kalten Jahreszeit empfehle ich verstärkt auf eine vitaminreiche Ernährung zu achten, beispielsweise durch sogenannte Superfrüchte, durch sie stärken wir unsere Abwehrkräfte. Industriell produzierte Lebensmittel und zu viel Zucker sollte man hingegen vermeiden. Um Heißhungerattacken vorzubeugen und nicht in Versuchung zu kommen, Ungesundes zu konsumieren, sollten man immer gesunde Snacks zur Hand haben. Ich habe beispielsweise immer meinen Protein Power Shake dabei. Der besteht unter anderem aus hochwertigen Proteinen, Aroniabeeren und Wildheidelbeeren sowie Flohsamenschalen, um die Sättigungswirkung zu erhöhen. Das kann man sich natürlich auch selbst zubereiten. Oder ich greife zu einem gesunden Riegel aus Superfrüchten oder Supersamen. 
 Welche Musik hörst du am liebsten? 

Jochen Schweizer: Es gibt einen schönen Song von Wolfsheim, „Kein zurück“. Ein sehr schönes Lied. Der Text geht: "Du willst noch leben irgendwann. Aber wenn nicht heute, wann denn dann. Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.“  Die meisten Menschen bedauern auf dem Totenbett nicht die Dinge, die sie getan haben, sondern die, die sie nicht getan haben.


Schöner kann man ein Erlebnis mit Jochen Schweizer und Sven Büttner nicht schließen. Lasst uns noch lange viele wunderbare Erlebnisse sammeln, die das Leben bereichern. 

Danke für diese besondere Küchenstory! Und DANKE an Victoria Mey für die Fotos.