SO SCHMECKT VENEDIG: Casanovas Gourmet-Wochenende verzaubert.

Werbung I unbezahlt

 

 Kulinarische Entdeckungsreise  

 Venetien verführt die Sinne  



Willkommen in Venedig! Dieses Foto ist für jeden Touristen ein MUSS! Hier startet meine Tour durch die Stadt auf Stelzen. 


Venetien ist nicht nur in Sachen Kultur mehr als eine Reise wert. Die Stadt, die jährlich mehr als 20 Millionen Touristen besuchen, verführt kulturell und kulinarisch. Es fasziniert der Flair, die Lebensfreude und natürlich die kulinarischen Genusswelten. Ich habe mich also auf die Fährte von Casanovas Wirkungsstätten gemacht. 

Ein verlängertes Wochenende erschien mir für Venedig zeitlich perfekt. Schon im Vorfeld hatte ich mich über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten informiert. Etwas Vorbereitung finde ich stets empfehlenswert, denn so erkennt man bereits beim ersten Flanieren das ein oder andere Denkmal. Die Anreise war bequem mit dem Auto und ohne Stau. Geparkt wird natürlich ausserhalb in einem der Parkhäuser von Venedig. Eine Reservierung war nicht nötig. Die Touristen kommen oft mit dem Flugzeug, Zug oder Schiff. Die Anbindung an die Lagunenstadt ist sehr gut.

Alles wie im Film! Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit dem Trolley zu Fuß direkt mitten in das lebendige Venedig. Es ist ein tolles Gefühl wenn plötzlich der Straßenverkehr endet, man die erste Brücke überquert und Teil des pulsierenden Lebens von Venedig ist. Ja, es geht über Brücken, ich sehe Gondeln, Boote, Schiffe und jede Menge verwaschene Häuser. Alles sieht wie in den uns bekannten Fernsehfilmen aus. Ich war vom ersten Augenblick fasziniert und ließ die Eindrücke wirken. Ein Boots-Taxi brachte mich zum Hotel.

Mit dem Einchecken habe ich mich nicht lang aufgehalten, denn ein verlängertes Wochenende ist nicht lang und es gilt viel zu sehen. Am Anreisetag erobere ich eine Stadt in der regel auf eigene Faust, also zu Fuß. Jetzt verstehen Sie auch, warum ich die Vorbereitung zu einigen geschichtlichen Hintergründen und Sehenswürdigkeiten im Vorfeld einplane. 



In Venedig zu fotografieren ist phantastisch. Im Grunde bieten sich stets farbenfrohe und geschmackvolle Postkartemotive an. 


Zwei Stunden beobachte ich das bunte Treiben, freue mich bei jeder Gondel, die ich sehe und dann geht es zu einem der bedeutendsten Industriedenkmale von Venedig, dem Hotel Hilton Molino Stucky Venice. Hier befinden sich zwei ausgewählte Gourmet-Perlen. Die Restaurants Aromi und Bacaromi, die am Plaza des Hilton Molino Stucky liegen. Sie laden zu Gaumenfreuden ein und verzaubern mit einem besonderen Blick auf die Altstadt von Venedig.  


Erlauben Sie mir an dieser Stelle einen kurzen geschichtlichen Sidestep. 


Das Hilton Molino Stucky zählt zu einem der bedeutendsten Baudenkmale und Wahrzeichen der Lagunenstadt. Die Empfangshalle spiegelt einem die historische Geschichte wieder. Es ist ein besonderes Gefühl, in einem so bekannten Bauwerk zu stehen. Das Haus wurde 1893 als neogotischer Ziegelbau vom Bauherrn, dem italienischen Nudelkönig Giovanni Stucky, erbaut. Genutzt wurde das Gebäude als Korn-Mühle und Nudelfabrik. Künstler des Baus war Ernst Wullekopf aus Hannover. Der Architekt schaffte ein wahres bauliches Meisterwerk. Nach Jahren wurde der Baukörper erweitert. Auch dies gelang architektonisch harmonisch. Seit 2007 sind die Türen für Gäste aus aller Welt geöffnet. 



 IM RESTAURANT AROMI 














Das Restaurant setzt seinen Schwerpunkt auf exklusive mediterrane Fisch- und Fleischgerichte. Im Restaurant und auf dem Vorplatz genießt der Gast Exklusivität.


Beim Betreten präsentiert sich das Gourmet-Restaurant Aromi elegant im mediterranen Design. Die Farbwahl ist dezent. Der Altbau wurde perfekt restauriert und vermittelt den Eindruck, mitten in einer Korn-Mühle und Nudelfabrik zu sitzen. Geschichtlich begiebt man sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Das Ambiente überzeugt und sorgt mit den freigelegten Ziegelmauern, den alten Holzbalken und den anthraziten Eisenträgern für einen kultigen und zugleich gemütlichen Look & Feel. Giovanni Burrafato, Aromi & Bacaromi Restaurant Manager, erzählt begeistert von der Geschichte des Hauses. Mir fällt auf, dass die Deko- und Farbwelt die Nähe zum Meer und den südländischen Flair aufgreifen. Ich bin in Sachen Tisch- und Raumdekoration inspiriert. 

Zur kälteren Jahreszeit ist der Innenbereich des Restaurants ideal. Im Sommer lädt der windgeschützte Terrassenbereich zum exklusiven Dinner ein. Egal wie und wo, das Gesamtwerk aus Ambiente und kulinarischer Genusswelt brilliert. Kein Wunder, dass hier auch die Prominenz gastiert. Im Internet steht die Speisekarte und ich habe mich tatsächlich bei der Vorbereitung schon etwas eingelesen, um im Restaurant die richtige und finale Wahl treffen zu können. Mir ist stets wichtig das zu essen, was Einheimische bevorzugen, denn so kann ich eine Stadt auch kulinarisch erleben. Ich gebe es zu, ich wollte auf italienisch bestellen. Die Auswahl der Gerichte ist groß, meine Vorbereitung hat sich gelohnt und ich fand meine Bestellung auf italienisch sehr gut. Kulinarisch stand das Dinner für ein Aromenerlebnis, das man nicht vergessen wird. 




Weltbekannt und geschätzt ist KüchenRocker, Executive Chef Ivan Catenacci, der in typisch italienisch-venezianische Welten entführt. Er zählt zu den Großmeistern der italienischen Küche in der Region. Der Italiener rockt kulinarisch in Venedig seit mehr als 20 Jahren. Für seine Küche ist er weltweit bekannt. Als Gast lehnt man sich zurück und darf genießen – genießen – genießen. Danke!  

Den Tipp für die Restaurants hatte ich von meiner Freundin Caroline, sie ist Venedig-Kennerin, da sie ganz in der Nähe wohnt. Ihre Empfehlung wurde bestätigt und sorgte für kulinarische Genuss-Momente. Geschätzt habe ich die vielen Erklärungen zu den Gerichten und Zutaten. 




 SEHENSWÜRDIGKEITEN 

Wer ein Wochenende in Venedig plant hat nur begrenzt Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ich habe dafür den zweiten Tag eingeplant, bin früh aufgestanden und dann ging es mit gutem Schuhwerk ON TOUR. Die venezianische Architektur, die durch die Wasserstraßen eine besondere Anmutung erhält, wirkt prunkvoll, königlich, geradezu majestätisch. Es gilt die Eindrücke zu sammeln.



DOGENPALAST – Der gotische Palast ist eines der ältesten und bedeutendsten Gebäude von Venedig. Hier residierten seit dem 9. Jahrhundert die Dogen. Das Gebäude wurde als Regierungs- und Verwaltungszentrum genutzt, so erklärt sich auch die prominente Lage. Wenn man vom Hotel aus mit dem Wassertaxi in das Zentrum von Venedig fährt, sieht man den Dogenpalst sehr gut vom Wasser aus. Natürlich sehen Sie das einzigartige Bauwerk auch ideal vom Markusplatz aus. Die Stadtführerin erzählt, dass der Doge Bartolomeo Gradenigo den Palast 1340 umgestalten ließ, das Gebäude zu einem der bedeutendsten Denkmälern Venedigs und zum Weltkulturerbe zählt.

 


Eine Zeitreise in die romatische Vergangenheit: Cafe FLORIANS, eines der ältesten Kaffeehäuser der Welt. 

MARKUSPLATZ – Das Herzstück Venedigs ist der große Markusplatz. Hier pulsiert das Leben Tag und Nacht. Im Cafe FLORIANS, dem ältesten Kaffeehaus der Welt trinke ich einen der teuersten Cappucino meines Lebens. Der Blick, der Flair, das Live-Konzert ist es unbedingt wert. Ich liebe es mitten im Geschehen zu sitzen und Teil vom Ganzen zu sein. Einheimische, Touristen und die bekannten Tauben von Venedig sind im Einsatz.







Der Markusplatz hat schon viel erlebt. Hinrichtungen auf dem Schafott, Treffen mit Casanova und seinen Frauen und, und, und. Ich komme mir vor als wäre ich die Hauptdarstellerin eines Filmklassikers. Übrigens, einmal im Jahr findet das Filmfest von Venedig, die Bienale, statt.
In jeder Gasse entdecke ich romantische Restaurants. Vor vielen steht die Karte vor dem Restaurant und so können Sie perfekt einen Blick darauf werfen. Wo auch immer ich einkehre, der Flair und Spirit der Stadt ist überall spürbar. Typisch italienisch-mediterrane Gerichte sind überall empfehlenswert. Ich achte bei der Wahl der Restaurants stets darauf, ob auch Einheimische im Lokal sind. Für mich steht dies für ein gutes Zeichen. 

 





CANALE GRANDE –  Die Fahrt und die Eindrücke sind überwältigend. Ich habe Glück, denn es ist schönes Wetter. Die barocke Kirche Santa Maria della Salute verzaubert. Die Paläste, Häuser und prächtigen Kirchen entlang dem Canal Grande sind wirklich beeindruckend. Die berühmte 28 Meter lange und älteste Brücke in der Lagunenstadt –  Ponte di Rialto – führt mitten in das Herz Venedigs. 

RIALTO-MARKT in Venedig. Für KüchenRocker ein Muss, denn hier werden grandiose Antipasti angeboten. Unbedigt probieren! 



Wenn die Zeit reicht, sollten Sie einen Sprung in das MUSEUM PEGGY GUGGENHEIM  einplanen. Bei schlechtem Wetter ideal! Das Museum wurde nach Peggy Guggenheim benannt. Präsentiert wird amerikanische wie europäische Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. 

Die OPER in Venedig steht für ein bauliches Highlight. Reservierungen empfehlen sich über das Hotel zu organisieren.

Die INSEL MURANO ist weltweit durch seine Künstler, die Murano-Glasbläser, bekannt. Wer mehr Zeit hat sollte unbedingt noch ein Insel-Hopping einplanen. Ich schaffe es bei meinem ersten Besuch nicht, habe somit einen wunderbaren Grund bald wieder zu kommen. 


 ROOFTOP 

Nach der beeindruckenden Führung durch Venedig gilt es sich zu erholen. Das ist perfekt auf dem Dach des Hilton Molino Stucky möglich. Dort befindet sich ein Pool und mehrere Poolbars. Die Bartender sind Meister der Cocktails und der guten Laune. Der Ausblick ist geradezu umwerfend. Wem die Location bekannt vorkommt, der sei an dieser Stelle bestätigt. Ja, hier wurde der bekannte Werbespot mit George Clooney gedreht. Der Ort ist so einzigartig und die Eindrücke überwältigend. Man blickt auf Venedig und schwelgt in Romantik. Um dort oben den Blick und die Drinks zu genießen muß man kein Hotelgast sein. Hier trifft man sich tags zum Chillen und abends an der Bar. Auch Konzerte finden an diesem einzigartigen Ort statt. Der Sonnenuntergang ist übrigens nicht nur etwas für frisch Verliebte. 













Ich liege im Liegestuhl und traue meinen Augen nicht! Plötzlich biegt ein riesen Kreuzfahrtschiff um die Ecke und ich sehe dem Schiffs-Kapitän beinahe in die Augen. Gut, dass man heute sein Handy für Fotos stets zur Hand hat. 


Die Stadt auf Stelzen ist leider in ihrem Dasein bedroht, da sie langsam absinkt. Man sieht sehr gut, dass der Wasserspiegel tiefer ist, der Mörtel im unteren Teil der Häuser bröckelt und die Farbe verwaschen ist. Durch die rasanten Fahrten der Boote im Kanal-Netzwerk und die großen Kreuzfahrtschiffe, die durch die Stadt gezogen werden, gerät das ökologische Gleichgewicht aus der Balance. In Gesprächen mit Italienern erfahre ich, dass es einige Initiativen zur Rettung von Venedig gibt. 


 IM RESTAURANT BACAROMI 



Cool, trendbewusst und gemütlich! Das Restaurant bietet den Gästen einen unkomplizierten, gehobenen Rahmen zum Lunch und Dinner. 


Das Restaurant Bacaromi präsentiert sich typisch venezianisch. Look & Feel sind perfekt auf die Speisekarte abgestimmt. Lässig, mit einer Prise Eleganz, verzaubert das Ambiente. Man taucht in eine andere Welt ein. Hier gibt es typisch venezianische Delikatessen. Ich bekomme sofort Lust auf mehr. Der Blick in die Vitrine lässt die Geschmacksknospen vor Freude strahlen. Antipasti! Ich liebe es von allem etwas zu probieren. Fisch, Fleisch und Gemüse aus der Vitrine sind unbedingt zu empfehlen. Am besten Gang für Gang bestellen, denn die Portionen sind großzügig. Der Fisch ist aus dem heimischen Gewässer. Saftig, überhaupt nicht trocken, im Geschmack delikat und perfekt zubereitet. Er ist fangfrisch aus der venezianischen Lagune. 

Fazit: Kulinarisch begiebt man sich auf eine landestypische Reise, die mit besonderen Tropfen aus dem Weinkeller des Hauses veredelt werden.



 KüchenRock: TYPISCH VENEDIG 

Ich finde, wenn man in einem anderen Land, Stadt, Region ist, sollte man unbedingt die Spezialitäten der Region probieren. Am dritten Tag in Venedig erkunde ich die Märkte und Delikatess-Läden. Ein Land lernt man am besten mit allen Sinnen kennen. Sie werden oft von meiner Herzens-Heimat Italien lesen. Kulturell und kulinarisch punktet Venedig à la KüchenRock. Die kleinen Geschäfte mit Delikatessen laden einen zum Probieren ein und je nach Geschmack wird dann eingekauft. Und so kaufe ich für Zuhause einige Köstlichkeiten ein um den Urlaub gekonnt nachwirken zu lassen. 
 




Cicheti:
Antipasti von Fisch und Fleisch werden in kleinen Schälchen serviert.

Baccala Mantecato: Kabeljau Creme mit Olivenöl und Knoblauch verfeinert, wird zu Pane und Polentastücken serviert.

Frittelle: Hauptsächlich wird diese venezianische Delikatesse im Karneval gereicht. Es sind süße, gefüllte Teigtaschen.

Sarde in Saor: Wie es in Deutschland den sauren Hering gibt, so gibt es in Italien diese sauer eingelegten Sardellen mit Zwiebelringen.

Tiramisu: Die Nachspeise aus Venetien und der Toskana. Stolz servieren die Einheimischen ihre Tiramisu.


Venedig ist eine Stadt, die zu jeder Jahreszeit verzaubert und in der es stets etwas NEUES zu entdecken gibt. Ich freue mich schon jetzt auf den nächste Aufenthalt in der facettenreichen Stadt, die bereits früher Casanova zu einer seiner Lieblingsstädte zählte. 











Zu diesem Beitrag wurden mir freundlicher Weise vom Hotel Hilton Molino Stucky Venice Kost & Logie zur Verfügung gestellt. Dies hat aber keinen Einfluss auf meine Berichterstattung gehabt.



 WEITERE BEITRÄGE ZU ITALIEN 

Zum Beitrag SO SCHMECKT SARDINIEN