Meeresfrüchte, Produkte aus der Region & Gerichte...


 SARDINIEN 


 Sardinien – eine Insel die einfach gut tut. 


Es gibt Momente die sich einfach ergeben und einen verzaubern. Sammeln Sie auf Sardinien genau jede Menge dieser Momente. 
 

Ich habe sie gefunden, die Insel, die für Anti-Aging sorgt, auf der man besonders alt wird und bei der beinahe jede Sekunde für einen Genuss-Moment steht. Lehnen Sie sich zurück und gönnen Sie sich einen kleinen Hauch meiner Lieblingsinsel. 

Fangfrische Meeresfrüchte, Produkte aus der Region vom Bauern, Gerichte nach alten Rezepten – oftmals von KüchenRockern neu interpretiert. Grandiose Weine, ein leichtes Bier & köstliche Liköre – die kulinarische Seite Sardiniens lädt auf erlebnisreiche Genuss-Momente ein. Ob mitten in der Highsociety, unter den Einheimischen, am Strand oder auf dem Bauernhof – im Gourmet-Restaurant oder bei der Ernte – diese Insel ist so abwechslungsreich, dass sie mich vom ersten Moment an in ihren Bann zog. Der erste Moment war vor 18 Jahren und seit dem bin ich im Herzen Sardin. 

 
Besondere Restaurants auf der Insel zu besuchen, die Früchte der Insel zu ernten und italinische Gerichte zuzubereiten – FoodErlebnisse tun einfach gut. 
 

 Die Sarden werden alt!  

Auf der italienischen Inselperle Sardinien werden die Einheimischen gesund alt. Das bedeutet, dass auf der Insel viel Menschen weit über 100 Jahre alt sind. Ich bin davon überzeugt, dass der Lebensstil, das Mono-Tasking, die viele Bewegung in der Natur und die Ernährung unbedingt eine Rolle dabei spielen. Und – die Zufriedenheit – die die Menschen dort oftmals in sich tragen. Immer wieder frage ich Einheimische auf meinen Touren, woran es liegen kann, dass gerade die Sarden so alt werden. Viele grinsen mich dann an und empfehlen mir ihren Rotwein, den Cannonau, den Peccorino, ihr Fleisch, ihr selbst angebautes Obst und Gemüse und natürlich die Gewürze und Kräuter. Nicht selten bekomme ich dann Tomaten, Kräuter und eine Flasche Wein geschenkt. Herrlich, das steht für gelebte Lebensfreude. 

Kennen Sie das Album von Gregor Meile – New York Stintino? Zwei Seelen in einer Brust – er singt mir aus dem Herzen. Sardinien steht für den Kraftort, die Ruhe, für Herzlichkeit und Fürsorge – für Inspiration, Lebensfreude und Liebe. Ich war noch nicht in Stintino, dafür an vielen anderen Orten auf dieser traumhaften Insel. Hätte ich einen Wunsch frei, dann wäre es ein Treffen mit Gregor Meile in Stintion. Ich möchte einen großen Tisch aufbauen, alle aus dem Dorf bringen etwas zum Probieren mit und Gregor Meile singt und spielt. Mein Traum heißt: KüchenRock – Table on Tour auf Sardinien – macht Station in Stintino mit Gregor Meile. Schön, wenn man träumen darf! Vom Träumen zu den Fakten…

…Sardinien - die Inselperle Italiens im Mittelmeer ist groß (24.090 Quadratkilometer) und erinnert beim Blick auf die Karte an einen Fußabdruck. Von Deutschland aus geht es per Flugzeug nach Cagliari (= Hauptstadt von Sardinien), nach  Olbia oder Alghero. Nach einer kurzen Flugzeit, oftmals dauert der Flug nur 1.30 h, befindet man sich in einer völlig anderen Welt. Ich fliege am liebsten in der Früh und gönne mir noch direkt am Flughafen den ersten Cappuccino. Natürlich ist Sardinien auch sehr gut mit der Fähre vom Festland zu erreichen. 

Auf der Insel spricht man italienisch, die Sarden oft einen Dialekt. Ich muss zugeben, dass die unterschiedlichen Dialekte manchmal sehr schwer zu verstehen sind. In den Touristenregionen wird italienisch, englisch und deutsch gesprochen. Am liebsten spricht man italienisch und das muss beim Touristen nicht perfekt sein. Ich finde das symathischt! Das Klima ist mediterran und wie ich in den letzten Jahren beobachten konnte, scheint auf der Insel meist die Sonne.
Im Land gibt es verschiedene Berge. Die höchsten sind der Monte Limbara im Norden, der Punta La Marmora und der Brunco Spina, der zum Gennargentu Gebirge zählt.
Die Strände rund um die Insel erinnern an die Karibik. Wie ich das erste Mal an der La Cinta, dem langen Sandstrand von San Theodor lag, konnte ich mich vom Karibik-Feeling selbst überzeugen. Die bekannten und unbekannten Strände sorgen für Erholung pur.

Blicken wir in die Richtung der Kulinarik. Die Sarden sind primär Selbstversorger. Hier taucht man in eine Genuss- & Aromenwelt ein, die selbst angebaut, geerntet, gezüchtet und gefischt wird. Zubereitet wird mit Zeit & Liebe – also à la KüchenRock!

Der lange Tisch wie eingehend in meinem Stentino-Traum beschrieben, ist auf Sardinien nicht selten am Strand zu sehen. Die Familien treffen sich, jeder bringt mit was er besonders gut zubereiten kann, man schenkt sich Zeit und genießt gemeinsam. Da können wir uns viele Scheiben davon abschneiden! Natürlich koche ich in meinem kleinen Zuhause auf Sardinien, einem ganz kleinen Stazzu, oft und gern. Und auch ich bringe zu diesen Festen am Strand mit Freunden und deren Familie etwas mit. Meine sardischen Freunde wünschen sich manchmal etwas bayerisches… und so leben wir dort dann die SARDISCH-BAYERISCHE Freundschaft. 


 Typisch sardisch!  

Ich liebe es auf dem Markt oder in den verschiedenen kleinen sardischen Läden einzukaufen. Übrigens Käse wird oftmals auch am Strand angeboten. Sollte man probieren, denn es handelt sich meist um absolute Delikatessen. Auch der ein oder andere Bauer ist mit seinen Naturprodukten am Wegesrand anzutreffen. Ich kaufe dort meist den sensationellen Honig. 
 

 Was im Stazzu nie fehlen sollte! 

Der Pecorino, der sardische Schafskäse ist eine Spezialität. Dazu eine sardische Salami und/ oder Schinken und ein Pane Carasau oder Pane Guttiau (mit Olivenöl) das dünne, luftgetrocknete Hirtenbrot und ein gutes Glas Landwein. Grandios! Da ich nie weiss, ob abends Besuch kommt, habe ich diese Kombi immer im Stazzu. 

Den Casu Marzu, einen überreifen Schafskäse mit Fliegenmaden, habe ich bis jetzt nur gesehen und nie probiert. Er zählt wohl zu einer Delikatesse der Insel, ist aber auch nicht wirklich zu kaufen. Er befindet sich nie in meinem Stazzu. Einige Bauern haben ihn. 

Bottarga, das sind die getrockneten Roggen der Meeräsche. Im Restaurant gibt es oftmals entsprechende Pastagerichte mit Bottarga. Ideal auch für die Urlaubsküche im Stazzu, denn die Zubereitung ist unkompliziert. 

Ich liebe die kleinen sardischen Gnocchi, die Malloreddus. Bei einem meiner letzten Kochkurse in BELLA ITALIA durfte ich lernen, wie man die Pasta selbst macht. Herrlich! Auf Sardinien kann man aber in den meisten Dörfern die selbstgemachte Pasta auch frisch kaufen. 

Das gegrillte Spanferkel, Porcheddu, sollten Sie unbedingt auf einem Bauernhof - Agriturismo - kaufen oder besser noch dort frisch gegrillt geniessen. Übrigens in den meisten Agriturismo wird mindestens einmal in der Woche ein typisch sardischer Abende mit einem mehrgängigen Menü angeboten. Die Gerichte werden mit den Produkten des jeweiligen Bauerns zubereitet. Ein unbedingt zu empfehlendes Food-Erlebnis, dass sie sich nicht entgehen lassen sollten. An den Landstraßen werden Sie immer wieder die Schilder „Agriturismo“ entdecken. Fahren Sie unter tags hin und reservieren Sie. Ob Fisch, Fleisch oder Vegan – es erwartet Sie stets ein Aromenspiel. Abgerundet werden diese Abende durch Liveauftritte: sardische Tänze und Musik.

Obst und Gemüse kaufe ich direkt beim Bauern oder auf dem Markt. Geschmacklich wird Ihnen sofort auffallen, dass das Aroma stets natürlich und von einer unglaublich faszinierenden Intensität ist. 

Die Weine Sardiniens erfahren unter den Liebhabern der edlen Trauben immer mehr Aufmerksamkeit. Gönnen Sie sich eine Weinprobe in einem besonderen Hafen-Restaurant oder probieren Sie beim Bauern seine Landweine. 

Der Cannonau ist ein kräftiger Rotwein und schmeckt sehr gut zum frisch gegrillten Fleisch. Ich trinke ihn gern von Herbst bis Frühjahr, denn wenn dann auch noch das Feuer im offenen Kamin knistert, ist das Glück perfekt.

Der Vermentino da Gallura steht für einen typisch sardischen Weißwein. Er ist in allen Supermärkten und bei den Weinhändlern zu kaufen. Der Preisunterschied ist oft groß. Gönnen Sie sich einen teureren. Der Wein ist leicht und steht für den idealen Tischwein. 

Ich plane eine Weinreise durch Sardinien und werde Ihnen dann zu all den getesteten edlen Tropfen der Insel mehr berichten. Wie schon erwähnt – die Insel hat in Sachen Wein eine Menge zu bieten. 

Zu wirklich typischen Getränken der Insel zählt unbedingt der Mirto, ein Kräuterlikör aus der Mirte, den ich mir in der Regel nach dem Essen gönne. Die meisten Sarden machen ihren Mirto selbst. 

Wer einen Zitronenlikör bevorzugt, der ist mit dem Limocello sehr gut beraten. Und bei den Likören gilt wie immer – selbst gemacht erhältlich beim Bauern und natürlich in den typisch sardischen Geschäften oder auf dem Markt.


Eine Olivenernte steht für ein Abenteuer bei dem etwas produktives entsteht und für unvergessliche Erlebnisse mit neu gewonnenen Freunden steht.
 

 Aktion bitte!  

Auf Sardinien empfehle ich unbedingt die Olivenernte. Die Bewegung und frische Luft tut gut und am Ende hält man einige Flaschen von wertvollem Olivenöl in den Händen. Ein tolles Gefühl das Olivenöl "selbst gemacht" zu haben. Ich finde es schmeckt immer nach Erlebnis. Ich habe inzwischen, wenn nicht gerade die Ziegen angegriffen haben, eigene Olivenbäumchen und konnte bereits die erste eigene kleine Ernte einfahren. Ja, ich weiß nun auch wie Oliven erfolgreich eingelegt werden. 


 Wo anfangen und wo aufhören!?  

Wenn es um die Genusswelten Sardiniens geht kann man unendlich viel berichten. Ich hoffe Sie mit dem Auftakt von „So schmeckt Sardinien“ auf den Geschmack à la KockenRock gebracht zu haben. Für diejenigen, die noch mehr Tipps zur Geschmacksvielfalt der Insel erfahren möchten – in Kürze berichte ich über kulinarische Hotspots.



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Rezept – Spaghetti all`amatriciana

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