LUST AUF URLAUB? Frisch aus meinem Urlaubsgepäck ...



 ARTISCHOCKEN PASTA MIT SHRIMPS 


 Pasta Pino à la KüchenRock 




SO SCHMECKT DER URLAUB: Inspiriert von der sardischen Küche entstand das Rezept – Pasta Pino mit Artischocken und Chilli-Shrimps.


Bei meinem Urlaub im Frühjahr auf Sardinien habe ich bei Pino, im Restaurant LA TAVERNETTA, ein köstliches Pasta Gericht gegessen. Pasta mit Artischocken und Garnelen. Inspiriert von dem Aromenzauber machte ich mich Zuhause ans Werk und irgendwie habe ich jetzt etwas weniger Fernweh. Wenn bei mir das Fernweh zu groß wird, dann heißt es ab in Urlaubsküche und Erinnerungen kochen. Kreativ versuche ich ein wenig Urlaubsfeeling auf den Teller zu zaubern. Dazu noch den passenden Wein und schon ist das Fernweh nicht mehr ganz so stark. Unbedingt zum Ausprobieren empfohlen!

Pasta mit Artischocken schmeckt durch die Artischocken sehr mild und das Aroma der Artischocke kann sich ideal entwickeln. Die Shrimps, die ich in Chilli-Öl kurz anbrate, stehen für die Aromen-Akzente. 

Woher was? Die Artischocken habe ich im italienischen Feinkostgeschäft aus der Vitrine der Antipasti gekauft. Das hat den Vorteil, dass man vorab probieren kann. Natürlich habe ich bei der Gelegenheit auch den ein oder anderen Tipp erhalten. Bei diesem Gericht ist es wichtig, dass die Artischocken wirklich nach Artischocken schmecken, frisch sind und eine gute Bissfestigkeit haben.


 ZUTATEN  

8 Artischockenherzen
200 g geviertelte Artischocken 

200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss 
1 Knoblauchzehe
1 weiße Zwiebel (mittelgroß)

Chili-Öl


 ZUBEREITUNG  

Die Gemüsebrühe in einen hohen Topf geben, die Knoblauchzehe und die Zwiebel aufgeschnitten dazu. Vier von den acht Artischockenherzen ebenfalls in den Topf geben. Alles zusammen einmal aufkochen und dann vom Herd nehmen. Nun kommt mein Pürierstab zum Einsatz. Alles wird so lange gemixt, bis die Soße cremig ist.

Abschmecken mit Geduld & Spirit! Jetzt wird die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskatsnuss abgeschmeckt. Weniger ist mehr und unbedingt nie viel auf einmal! Nehmen Sie sich zum Abschmecken einfach Zeit. Tut gut und schmeckt gut! Ich finde eine Prise Peperoncino aus Italien rundet die Soße geschmacklich ab und verleiht ihr eine spannende, italienische Schärfe.

Die vier übrigen Artischockenherzen werden nun geviertelt und kommen mit den anderen Artischocken in die Soße.

Für alle die keine Shrimps mögen endet das Rezept hier. Wer gern Meeresfrüchte isst, der kann die Pasta Zuhause mit Shrimps ode/ undr Garnelen erweitern. 

In einer kleinen Pfanne das Chilli-Öl erhitzt und die Shrimps oder/ und Garnelen kurz anbraten. Das Chili-Öl Verleih den Shrimps eine pikante und spannende Geschmacksnote.

Die Chilli-Shrimps sorgen für spannende Aromen-Akzente und kommen nicht in die Soße. Erst ganz zum Schluss werden sie über die portionierte Pasta gegeben. So weichen die Shrimps nicht auf. 

Welche Pasta nehme ich? Ich muss zugeben, dass ich sie manchmal selber mache. Ich bin ehrlich – das kommt selten vor. Gerne kaufe ich eine frische Pasta beim Italiener im Dorf. Aber auch die normale Pasta aus der Packung schmeckt. Beim Kochen achte ich immer darauf, dass die Pasta wirklich al dente ist.

Das Auge isst mit! Jede Portion wird übersichtlich portioniert, die Schrimps mit Liebe verteilt und ich empfehle noch etwas frisches Basilikum ins Spiel zu bringen.

Wer zur Pasta Käse möchte, der nimmt entweder sardischen Pecorino oder Parmesan. Ganz besonders gut ist er, wenn er frisch und grob gehobelt angeboten wird.

Zu einem besonderen Gericht gilt es einen guten Tropfen Wein zu genießen. Passend zum Rezept aus Sardinien empfehle ich einen sardischen Weißwein. Einer meiner Lieblingstropfen, bei dem Preis-Leistung stimmt, ist der Canayli – Vermentino di Gallura. Das ist ein herrlich leicht schmeckender Vermentino. Vollmundig und trocken im Geschmack. 

Ich wünsche Ihnen eine italienische Genuss-Zeit à la KüchenRock und freue mich, wenn ich bei Ihnen mit diesem Rezept für Urlaubsfeeling sorge. 

Nicht vergessen! Stimmen Sie sich schon beim Einkaufen ein und genießen Sie die Zeit der Zubereitung. Kochen ist gesund und steht für Achtsamkeit à la KüchenRock. 



Zum Beitrag Achtsamkeit à la KüchenRock

Zum Beitrag Frühling auf Sardinien


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