Freifrau v. Pölnitz-Eisfeld.



 FOODFOTOS  DIE  SCHMECKEN 

 ZU TISCH à la KüchenRock  


© Foto: Birgit Engelhardt I birgitengelhardt.de


KüchenRock zu Tisch bei Elisabeth Freifrau v. Pölnitz-Eisfeld. FoodFotos stehen oft für Kunstwerke. Die von Elisabeth Freifrau v. Pölnitz-Eisfeld verzaubern und fesseln. Das Motto der Foodfotografin aus Bayreuth – FOODFOTOS  DIE  SCHMECKEN – macht neugierig auf mehr.  

Kochen und Backen sind, wie es sich für eine Foodfotografin gehört, die Hobbies von Elisabeth Freifrau v. Pölnitz-Eisfeld. Auf die Idee FOODFOTOS DIE SCHMECKEN zu kreieren, kam sie durch einen Workshop zum Thema Foodfotografie. Nach dem Workshop besuchte sie unzählige Flohmärkte und stöberte in Antiquitätengeschäften und stellte sich einen wirklich beeindruckenden und besonderen Fundus an Requisiten zusammen. Betrachtet man ihre Fotos, so ist genau diese Liebe zum Detail so berührend, fesselnd und einladend. Wenn man Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld  beim Fotografieren begleitet, fällt einem auf, dass sie sich für das was sie tut, Zeit nimmt. Sie achtet auf die richtigen Requisiten (Props), das perfekt gesetzte Licht und die Perspektive, bei der die Speisen am besten zur Geltung kommen. FOODFOTOS  DIE  SCHMECKEN sind eben Kunst à la KüchenRock.
 

 Wie bist du Food-Fotografin geworden? 

Seit vielen Jahren fotografiere ich schon für unsere regionale Zeitung. Der dazugehörige Verlag kam eines Tages auf mich zu, weil sie ein Rezepte- und Geschichtenbuch rund um die Bayreuther Festspiele machen wollten. Für dieses Buch habe ich mich zum ersten Mal mit Foodfotografie beschäftigt und es hat mir viel Spaß bereitet.
 

 Wie bist du auf die Idee gekommen als Food-Fotografin zu arbeiten?  

Vor drei Jahren nahm ich an einem Onlineworkshop zur Foodfotografie teil. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit diesem Thema habe ich gemerkt, dass ich auf diesem Weg meine Leidenschaft für Fotografie und meine Freude am Kochen und Backen perfekt miteinander verbinden kann. Eins kam zum anderen und mittlerweile habe ich schon viele Bilder für die Zeitung und für Stockfood produziert.


© Foto: Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld


 KüchenRock:  Ich sehe das Foto und komme ins Träumen. Eine Zeitreise in die Kindheit startet und ich sitze mit Elisabeth am Tisch um den Kuchen zu backen und dann zu genießen. FOODFOTOS  DIE  SCHMECKEN stehen für einen optischen Gaumenschmaus. 
 

 Wie unterscheidet sich eine Fotografin von einer Food-Fotografin? 

Eine Foodfotografin sollte auch kochen und backen können und ein Händchen (und viel Geduld) für die Bildsprache von Foodfotos haben.
 

 Wie sieht die kleine Food-Fotografie-Schule für Anfänger aus? Was sind deine Tipps?  

Weniger ist mehr. Lass dich von aktuellen Kochbüchern inspirieren. Fotografiere, was du wirklich schön findest, denn das macht deine Bildsprache aus.
 

 Was war deine schwierigste Food-Fotografie?  

Fleisch ist schwierig. Man muss den Punkt treffen, dass es appetitlich ausschaut und nicht nach totem Tier.
 

 Wie lautet dein wichtigster Tipp für ein gelungenes KüchenRock Food-Foto? 

Mir gefallen deine Foodbilder gut, die du direkt von oben fotografiert hast. Diesen Stil könntest du ausbauen, das ist gerade sehr aktuell. Bei solchen Fotos funktioniert Tageslicht besonders gut.
 

KüchenRock:  Vielen DANK für das Kompliment. Das bedeutet mir viel, denn deine Fotos sind einfach phantastisch und deine Erfahrung schätze ich. DANKE!
 

 Wie findest du all deine wunderbaren Themen für die Food-Fotografie?  

Wenn ich einen Auftrag bekomme, ist das Thema ja schon vorgegeben. Oder ich überlege, worauf ich spontan Lust habe. Lasse mich von Kochbüchern oder beim Bummel über den Wochenmarkt inspirieren – und meine Familie hat natürlich auch Ideen, die ich gerne umsetze.
 

 Was ist für dich ein typisches KüchenRock Food-Foto? 

Ein typisches KüchenRock-Foodfoto ist aus meiner Sicht eine Nahaufnahme von oben, die ganz klassisch zeigt, was auf dem Teller liegt.

 KüchenRock:  Das werde ich in Zukunft beachten. Tatsächlich fotografiere ich inzwischen unglaublich gerne und viel von oben. Dabei klettere ich auf Tische, Stühle und letztens hing ich in einer Leiter. 
 

 Du kochst alles, was du dann auch fotografierst. Was isst du am liebsten? 

Ich habe das Glück, durch meinen Beruf so viele Speisen und Gebäcke aus der ganzen Welt kennenzulernen, dass die Auswahl nicht leicht fällt. Um mich nicht vor einer konkreten Antwort zu drücken, entscheide ich mich für ein hauchdünnes Wiener Schnitzel.

 KüchenRock:  Wir wären nicht bei KüchenRock, wenn ich jetzt nicht noch nach einem Lieblingsrezept fragen würde. 
 

 Verrate uns ein Lieblingsrezept.  

Eines meiner Lieblingsrezepte ist ein englischer Teekuchen, den man in verschiedenen Varianten backen kann. Ich verrate euch nicht nur das Rezept – ich habe mir überlegt, wie ich mich ganz à la KüchenRock mit euch an einen Tisch setzte. Den englischen Teekuchen backe ihn heute mit getrockneten Datteln, Aprikosen und Rosinen – und natürlich einem hervorragendem Whiskey aus dem Barschrank meines Mannes.

© Foto: Birgit Engelhardt I birgitengelhardt.de


 KüchenRock:  Danke für das wunderbare Interview. Sieht man deine Fotos, so schmeckt man diese tatsächlich. Gratulation! Das steht in unseren Augen für ein gelungenes Gesamtkunstwerk à la KüchenRock. Wir rocken bestimmt noch oft gemeinsam um den KüchenBlock und fotografieren dabei. 
 

ZUM REZEPT Englischer Teekuchen à la KüchenRock von Elisabeth Freifrau v. Pölnitz-Eisfeld.


© Foto: Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld


 KüchenRock:  Welches Stück nehmen Sie? Ich weiss jetzt genau wie die Deko bei meiner nächsten KückenRock Einladung aussieht. Und Sie?